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Die besten Tipps für richtiges Zitieren

Die besten Tipps für richtiges Zitieren

Das Vorhandensein eines Zitats ist beim Schreiben von verschiedenen wissenschaftlichen Arbeiten – so Bachelor- und Masterarbeiten – von hohem Wert. Viele Studenten fürchten sich davor. Das ist kein Wunder, denn die unterschiedlichen Zitierweisen müssen sie sich im Laufe ihres Studiums selbst aneignen und selbstsicher anwenden können.

Häufig ist das Lesen englischsprachiger Literatur erforderlich, um die gewünschte Zitierweise zu verinnerlichen und in den eigenen Arbeiten an zu wenden. Dabei wird klar, dass bestimmte Kenntnisse unabdingbar sind, die das Zitieren erleichtern und auf eine umfangreiche Beschäftigung mit der Materie deuten. Dazu ist zu wissen: Es gibt nicht „die“ Zitierweise. Vielmehr geht es hier um indirektes und indirektes Zitieren und um die Unterschiede zwischen der deutschen und der amerikanischen Zitierweise. Wer sie nicht kennt, erhält enorme Punktabzüge. Wörter wie „durchfallen“ geistern umher. Umso wichtiger ist es, dass Sie Eigeninitiative zeigen und sich umfassend über das verschiedene Zitieren informieren. So schaffen Sie jede Prüfung.

Das direkte Zitieren

Bei der direkten Zitierweise gehen Sie anders vor als bei der indirekten. Die direkte Zitierweise ist – wie der Name bereits aussagt – eine direkte Wiedergabe des eigentlichen Textausschnitts. Sie kommt zwar in der angefertigten wissenschaftlichen Arbeit vor. Allerdings ist sie sparsam zu verwenden. Hauptsächlich gebrauchen Sie die direkte Zitierweise, wenn ein Autor seine Aussagen in besonders schöne Worte gekleidet hat. Weiterhin macht diese Art des Zitierens dann Sinn, wenn der Student keine adäquate Umschreibung des von einem Autor Gesagten findet und sich daher lieber auf den originalen Text beruft, diesen in der ursprünglichen Fassung wiedergibt. Warum sind direkte Zitate in geringer Ausprägung zu verwenden? Ganz einfach! Eine Arbeit mit einer Fülle an direkten Zitaten lässt die Eigeninitiative kaum noch erkennen. Weiterhin erscheint ein mit Zitaten überfüllter Text unschön und der Leser hat Schwierigkeiten beim Erfassen der Inhalte.

Direktes Zitat innerhalb der Fußnote

Diese Art des Zitierens ist sehr verbreitet. Sie beginnt mit Anführungszeichen (unten) und endet mit Anführungszeichen (oben). Schreiben Sie hinter dieses die Fußnote. Natürlich wählen Sie für Ihr erstes Zitat die Fußnote 1, für das zweite die Fußnote 2 und so weiter. Unmittelbar folgt die eigentliche Fußnote. Sie ist durch einen Strich vom eigentlichen Zitat getrennt und beginnt mit der der Nummer des Zitats entsprechenden Zahl. Daneben schreiben Sie den Namen (nicht Vorname) des Autors des Originaltextes nieder. Es folgt das Erscheinungsjahr. Das Jahr ist in vier Ziffern anzuführen. Also statt 97 schreiben Sie 1997 und diese Jahreszahl packen Sie in eine Klammer. Durch ein Komma vom Rest getrennt, folgt nun gegebenenfalls die Seite, welcher Sie den entscheidenden Satz für Ihr Zitat entnommen haben.

Beispiele für diese Zitierweise:

  • ¹ Hermann (2002), S. 734
  • ² Schmeling (1997), S. 45

Das direkte Zitieren im Text

Wenn Sie keine Affinität zum Schreibprogramm haben, dann empfehlen wir Ihnen das Zitieren innerhalb des Textes. Beim Zitieren von Bücher und Texten muss daher eine sorgfältige Prüfung der Quelle vorangehen. Wie das Zitat in der Fußnote beginnt auch das im Artikel mit den Anführungszeichen und endet damit. Jetzt folgt jedoch keine Fußnote bzw. Fußzeile. Unterhalb des eigentlichen Zitats schreiben Sie in Klammern (Autor, Jahr und Seitenzahl).

Die indirekte Zitierweise

Das indirekte Zitieren verläuft ein wenig anders. Hier geht es darum, dass Sie eine bestimmte Passage eines anderen Schriftstellers umformulieren – ohne den Sinn des eigentlich Geschriebenen zu verändern. Da Sie die eigentlichen Aussagen des Autors nicht wortwörtlich übernehmen, ist hier eine andere Vorgehensweise gefragt. Indirektes Zitieren im Text beginnt mit den eigens erstellten Umformulierungen der eigentlichen Aussagen. Anführungszeichen gehören nicht dazu. Dahinter steht der Name des Schriftstellers und das Erscheinungsjahr. Es folgt ein Komma, hinter welchem Sie die Seitenzahl einbinden. Die kompletten Daten zu Autor, Jahr und Seitenzahl stehen in einer Klammer. Dahinter setzen Sie einen Punkt.

Sie gedenken das indirekte Zitat in die Fußnote zu fassen? In diesem Fall schreiben Sie ebenso zunächst Ihre Ausformulierungen ohne Anführungszeichen in Ihr Schreibprogramm. Wichtig: Vergessen Sie auch hier die Fußnote nicht am Ende Ihres Zitats. Unterhalb des Zitats befindet sich die Fußzeile. Sie beginnt mit der Fußnote. Daneben steht „Vgl.“ (Vergleiche) und nachstehend übliche Angaben zum Autor, die Jahreszahl in einer Klammer und nach dem Komma folgt die Seite des Originaltextes.

Besondere Fälle im Rahmen des Zitierens

Was ist, wenn mehrere Autoren an dem jeweiligen Werk gearbeitet haben? Ist dann nur einer der Beteiligten zu nennen? Auf gar keinen Fall! Sie müssen alle Autoren nennen und diese dann durch einen Schrägstrich (ohne Leerzeichen) voneinander trennen. Hinter dem letzten Autorennamen folgt – wie gehabt – die Jahreszahl in einer Klammer, ein Komma und die Seitenzahl. Diese Vorgehensweise gilt nur bei bis zu drei Autoren. Sind mehr Autoren zu nennen? In diesem Fall schreiben Sie nicht alle Namen auf, sondern lediglich einen Schriftsteller und der zusätzlichen Abkürzung u.a. (und andere). Setzen Sie dahinter ein Komma und die Seitenzahl. Sie finden keinen Verfasser bzw. das vorliegende Werk enthält keinen Autorennamen? Ersetzen Sie diesen durch die Abkürzung o.V. (ohne Verfasser) und fahren Sie wie in den vorherigen Beispielen fort. Bei Texten ohne Jahreszahl schreiben Sie anstelle des Jahres die Abkürzung o.J. (ohne Jahresangabe).

Zitat auf mehreren Seiten

Hin und wieder kommt es vor, dass sich Ihr Zitat über mehrere Seiten erstreckt. Nun machen Sie sich Gedanken zur korrekten Zitierweise. Befindet sich der entscheidende Textteil lediglich auf zwei Seiten, schreiben Sie die Seitenzahl auf und setzen dahinter ein f., was für „und folgende Seiten“ steht. Was aber machen Sie, wenn die benötigte Passage mehr als zwei Seiten einnimmt? In Ihrer Fußzeile (oder bei Zitaten im Text) fügen Sie der Seitenzahl ff. an.

Unterschied zwischen Zitaten und Sekundärzitaten

Sie benötigen ein Zitat zu einem Werk, welches nicht in deutscher oder englischer Sprache erhältlich ist? Oder stammt das Werk aus einer längst vergangenen Zeit und ist im Original nicht oder nur mit erheblichem Aufwand unter Einbeziehung enormer Kosten zu beschaffen? Greifen Sie dann auf Sekundärzitate zurück. Sie wählen gezielt einen Schriftsteller aus, der sich mit dem Original befasste und entnehmen seinem Werk die benötigten Zitate. Doch handelt es sich dabei nicht um das Original und es ist möglich, dass die Gedanken des jeweiligen Schriftstellers vom Originaltext abweichen und somit der Sinn des Zitats in eine andere Richtung geht. Manchmal kommen Sie jedoch um ein solches Zitat nicht umhin. Kennzeichnen Sie in Ihrer Quellenangabe unbedingt, dass es sich bei dem verwendeten Text um ein Zitat handelt. Hinter Autorenname, Jahres- und Seitenzahl setzen Sie den Ausdruck „zit. nach“ und fügen immer Autorennamen, Jahreszahl und Seite an.

Deutsche und amerikanische Zitierweise

Größter Unterschied zwischen der deutschen und der als Harvard-System bekannten amerikanischen Zitierweise ist die Positionierung des Zitats. Im Deutschen bedienen sich viele Studenten der Fußzeile. Das Harvard-System sieht eine Angabe der Quelle im Fließtext vor. Wie Sie sich denken können, gestaltet sich diese Variante weitaus leichter als die deutsche Zitierweise. Einen Nachteil hat sie jedoch: Sie wirkt unübersichtlich. Vor allem bei mehreren vorhandenen Quellen und Zitaten entsteht ein regelrechtes Durcheinander. Überall sind Klammern für Jahreszahlen und die Struktur scheint zu fehlen. Wichtig: Sie können die Zitierweise als Student nicht selbst festlegen. Schauen Sie sich gezielt die Richtlinien Ihrer Universität an und orientieren Sie sich daran.

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